Haus zerstört – Identität verloren

Israeli bulldozers level Palestinian homes in Negev

Israeli bulldozers, backed by regime troops, destroying Palestinian homes (file photo)

Israel setzt in den besetzten palästinensischen Gebieten eine Planungs- und Baupolitik durch, die internationale Menschenrechtsgesetzgebung und internationales Völkerrecht verletzt. Die Zerstörung von palästinensischen Häusern, Wasserzisternen und anderen Gebäuden und privaten Eigentums, sind die Grundlagen dieser Politik. Das ICADH widersetzt sich den Hauszerstörungen durch den israelischen Staat, weil sie gegen die grundlegenden Menschenrechte der Palästinenser verstoßen

Artikel 53 der Vierten Genfer Konvention verbietet die Zerstörung von Eigentum ohne militärische Notwendigkeit

Café Palestine Colonia und der Krippenkreis an St. Maternus laden ein

am Sonntag 19.11.2017, 15:00 Uhr zum Vortrag

von Jeff Halper (amerikanisch-israelischer Friedensaktivist)

im Pfarrsaal zu St. Maternus, Alteburger Str. 74, 50678 Köln

Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörung ICAHD beobachtet und registriert genau diese Vorgänge überall in Palästina. Selbst im innerstädtischen Raum, besonders Jerusalem oder Hebron, wird Wohnraum zerstört oder okkupiert, Nachbarschaft auseinandergerissen und werden alteingesessene Menschen entrechtet und vertrieben. Die Methoden sind unwürdig und menschenverachtend und somit völkerrechtswidrig.

Jeff Halper berichtet über die Politik der Hauszerstörungen – ca. 48.700 Häuser in den besetzten Gebieten seit 1967. Um zu verdeutlichen, was Besatzung heißt, was Israels Ziele sind und auch die menschlichen Kosten der Besatzung, führt er die Zuhörer durch die sechs Zerstörungen des Hauses einer einzelnen Familie und zeigt, wie israelische und palästinensische Aktivisten sich dem widersetzen.Jeff 6

Jeff Halper (* 1946 in Minnesota) ist ein amerikanisch-israelischer Friedens-aktivist und Autor. Er arbeitete als Professor für Anthropologie an den Universitäten von Haifa und Beerscheba. 1997 war er Mitbegründer des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD). Er ist einer der Hauptorganisatoren der Initiative Free Gaza und Mitglied des Gründungskomitees des Russell-Tribunals zu Palästina. 2009 erhielt er zusammen mit Luís Flávio Cappio den „Kant-Weltbürgerpreis“ der Freiburger Kantstiftung für sein „mutiges Eintreten für politisch und sozial marginalisierte Bevölkerungsgruppen“.

Solidaritätsbeitag 8,00 € – für ICAHD

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung

Wir danken ganz besonders dem mitwirkenden
Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem

 

 

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Café Palestine Colonia lädt ein zu einem Vortrag von Dr. Stephan Milich, Universität Köln:

Darwish fertig.jpg

„Palästinensische Befreiungspoesie:
Widerstand, Menschlichkeit und Befreiung
im Werk von

 

Mahmud Darwish und Ghassan Zaqtan

am Sonntag, 15. Oktober 2017

12.00-15.00 Uhr

im Allerweltshaus Köln,

Körnerstraße 77, 50823 Köln

Stephan Milich ist Arabist, der aktuell an der Universität Köln als Akademischer Rat lehrt und forscht. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist seit seinem Studium in Freiburg und Kairo die moderne arabische Literatur und Dichtung, so wurde er auch an der Universität Freiburg mit seiner Dissertation Poetik der Fremdheit: Palästinensische und irakische Lyrik des Exils in Islamwissenschaft promoviert.

Stephan Milich hat eine Reihe von Übersetzungen zeitgenössischer arabischer Lyrik ins Deutsche veröffentlicht und moderiert Lesungen von/mit (nicht nur) arabischen Autoren.

Es wird wie immer ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk kaufen.

Solidaritätsbeitrag 5 €

Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch!

 

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50 Jahre israelische Besatzung und kein Ende in Sicht!Was macht die Besatzung mit den Menschen in Palästina?

Café Palestine Colonia wird 5 Jahre alt!

Wir laden Sie/Euch ein, das mit uns zu feiern:

Am 18. Juni 2017, 12.00-15.00 Uhr,

im Allerweltshaus in der Körnerstraße 77, 50823 Köln.Eingeladen haben wir für diesen Tag auchdie Kölner Autorin Hildegard Meier mit ihrem Vortrag

50 Jahre israelische Besatzung und kein Ende in Sicht!

Was macht die Besatzung mit den Menschen in Palästina?

 Die Palästinenser leiden seit nunmehr 50 Jahren unter der völkerrechtswidrigen israeli-schen Besatzung ihres Landes. Die zerstörerische Gewalt dieser Besatzung gegen das palästinensische Volk nimmt nicht ab, sondern ist weiter in vollem Gange: Immer mehr von Israel gezogene Mauern, Checkpoints und illegale Settlements zerteilen Palästina.

„Das Leben ist katastrophal und die Welt schweigt…“

Die Autorin, Schauspielerin und Sprecherin Hildegard Meier lebte Anfang 2017 für zwei MonOLYMPUS DIGITAL CAMERAate in Palästina. Während dieser Zeit begleitete sie dort mehrere Menschenrechts-gruppen, so z. B. auch das Israelische Komitee gegen Häuserzerstörungen (ICAHD). Sie sprach mit Menschen in Organisationen, in Behörden und auf der Straße über die Auswirkungen der israelischen Besatzung auf ihr Leben und ihren Alltag.

Im Anschluss an die sicherlich lebhafte Diskussion erwartet Sie/ Euch eine musikalische Überraschung und wie immer gibt es auch ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten. Unseren Büchertisch haben wir um weitere interessante Literatur zum Thema Palästina ergänzt und natürlich verkaufen auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk (wir haben neue Stickereien aus dem Flüchtlingscamp Shatila in Beirut mitgebracht!).

Der Eintritt ist frei  –  nichtsdestoweniger sind Spenden sehr willkommen.

Wir freuen uns auf Euren/ Ihren Besuch!

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Projekt AMAL Hilfe für syrischer Flüchtlingsfrauen im Libanon

Regenbogen Projekt AMAL

Café Palestine Colonia lädt ein

am Sonntag, den 21. Mai 2017

12.00-15-00 Uhr

Im Allerweltshaus, Körnerstraße 77, 50823 Köln

zu einem Reisebericht über den

 Besuch bei den syrischen Flüchtlingen im libanesischen

Projekt AMAL

Bei dem Benefizkonzert am 18.12.2016 haben wir 1250€ Spenden zugunsten syrischer Flüchtlingsfrauen im Libanon sammeln können.

Suraya Hoffmann und Gabriele Fürstenberg sind in den Libanon gereist und dort Hygieneartikel für syrische Flüchtlingsfrauen verteilt.

Die beiden Frauen werden von ihrer Reise zu den Flüchtlingscamps berichten und erzählen, wie sie das gespendete Geld verwendet haben.

Palästinensische und deutsche Spezialitäten werden gereicht. Ein Büchertisch und Kunsthandwerk, werden ausgestellt. Neue Stickereien sind angekommen!

Eintritt frei Spenden sind willkommen.

Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch.

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Lesung & Diskussion mit Susan Abulhawa

Quelle: Lesung & Diskussion mit Susan Abulhawa

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Lesung & Diskussion mit Susan Abulhawa

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„Während die Welt schlief“

&
„Als die Sonne im Meer verschwand“

Die in den USA lebende palästinensisch-amerikanische Autorin und Polit-Aktivistin Susan Abulhawa, Tochter eines paläs­ti­nen­sischen Paares, das 1967 aus Ost-Jerusalem vertrieben wurde, ist eine der wenigen Autorinnen, der es gelungen ist mit ihren Büchern über das Schicksal der Palästinenser weltweit in die Bestseller-Listen vorzudringen. Ihr bekanntestes Buch, „Während die Welt schlief“ (engl. „Mornings in Jenin“, 2010), in dem sich die Geschichte Palästinas in der Geschichte einer palästinensischen Familie in Jenin widerspiegelt, wurde in fast dreißig Sprachen übersetzt.

Ihr letzter Roman, „Als die Sonne im Meer verschwand“ (2015), spielt im Flüchtlingslager Nusseirat in Gaza, und setzt die Thematik von Heimatlosigkeit, von Krieg, Frieden und Hoffnung voller Poesie fort.

Susan Abulhawa wird aus ihren Romanen in Englisch lesen. Die Schauspielerin und Sprecherin Soraya Sala trägt einige Passagen aus der deutschen Übersetzung vor.

Im Anschluss ist Zeit für eine Diskussion über Abulhawas Bücher und über ihre Projekte für Kinder und Jugendliche in Palästina.

12. Mai 2017

Einlass:18.00 Uhr

Kartäuserkirche – Evangelische Gemeinde Köln
Kartäusergasse 7, 50678 Köln

Eintritt: 7€

Veranstalter: Café Palestine Colonia &Café Palestine Bonn.

logo                    BonnCafé Palestine Bonn
 

 

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„ICH WERDE NICHT HASSEN“

Café Palestine Colonia und der Krippenkreis an St. Maternus laden ein

am Sonntag 23.04.2017, 16:30 Uhr zur Theateraufführung

im Pfarrsaal zu St. Maternus, Alteburger Str. 74, 50678 KölnMichael 2

„ICH WERDE NICHT HASSEN“
von Izzeldin Abuelaish

Für die Bühne bearbeitet von Silvia Armbruster und Ernst Konarek

Regie: Ali Jalaly (Kölner Ehrentheaterpreisträger 2016)

Michael Morgenster

Bühne: Peter Mit: Busmann

„Kulturtipp!“ Funkhaus Europa

„Nach minutenlangem Schweigen tosender Applaus „Kölnische Rundschau

„Ein packendes Stück Gegenwart aus dem Gaza-Streifen“

DFG-VK Gruppe Köln

ICH WERDE NICHT HASSEN ist die Geschichte von Dr. med. Abuelaish,
einem palästinensischen Gynäkologen und Fruchtbarkeitsexperten. Er erzählt vom Alltag
in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und vom tödlichen Anschlag an seinen drei Töchtern.

Er hätte allen Grund Israel zu hassen, stattdessen kämpft er weiter für Verständigung und Versöhnung mit Israel:

„Hass macht blind und führt zu irrationalem Denken und Verhalten. Frieden ist Menschlichkeit. Frieden bedeutet Respekt. Frieden ist ein offener Dialog. Heute notwendige denn je.“

Dauer: ca. 75 Minuten (ohne Pause)

Eintritt: 13 Euro, ermäßigt 10 Euro

 

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Bach für Bethlehem

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Benefizkonzert zu Gunsten der Geburtskirche in Bethlehem zum Abschluss der Weihnachtszeit.

auf Initiative von Torsten Schreiber (Beethoven Academy)
und Suraya Hoffmann (Cafe Palestine Colonia)

In Zusammenarbeit mit
Art & Amen St. Michael und Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem

Sa. 07.01.2017 um 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

Ort: Kirche St. Michael, Brüsseler Platz 1, 50674 Köln

Musiker aus sechs Ländern spielen zugunsten der Kirchensanierung im Heiligen Land

Nizar Elkather (Palästina/Israel), Alexandros Kapelis (Griechenland), Myriam Farid (Ägypten), Nane Karoyan (Armenien), Sabine Falter (Deutschland), der Chor Carpe Sonum, u.v.a.

Die Geburtskirche ist die älteste erhaltene und ununterbrochen genutzte Kirche im Heiligen Land. Sie ist über der Grotte gebaut, in der Jesus der Überlieferung nach geboren wurde. In der Geburtskirche sind die griechisch-orthodoxe, die armenische Kirche und die römisch-katholische Kirche vertreten. Die Gläubigen vor Ort sind christliche Palästinenser. Die Muslime verehren Jesus als Propheten, im Judentum gilt vielen Jesus als Lehrer der Thora. Das Programm versucht dieser Vielfalt auf seine eigene Weise Rechnung zu tragen.

Das Konzert ist ein ökumenisches Ereignis. Denn die Mitwirkenden aus den verschiedenen religiösen Kulturen haben fast ausnahmslos Werke des großen protestantischen Komponisten Johann Sebastian Bach für diesen Abend ausgesucht, die in der katholischen Kirche St. Michael zugunsten der Geburtskirche erklingen werden.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Aus Anlass des Konzerts wird aber vor Ort um Spenden gebeten, die für die aufwendige Renovierung der Geburtskirche bestimmt sind. Dies geschieht im Rahmen der Spendenaktion der Stadt Köln als Partnerstadt von Bethlehem.

Besetzungsänderungen vorbehalten.

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Die Taufstelle am Jordan

Sonntag,15.01.2017

12.00-15.00Uhr

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Vortrag mit Prof. Dr. Moawiyah Ibrahim aus Amman Jordanien.

Der Vortrag behandelt die Taufstelle Jesu am Jordan (arabisch: al-maghtas) und weite wichtige archäologische Fundstellen in ihrer näheren Umgebung. Dieses Gebiet im Südabschnitt des mittleren Jordangrabens, das unmittelbar nördlich des Toten Meeres anschließt, liegt am tiefsten Punkt der Erde und war seit dem Neolithikum bis heute dicht besiedelt. Hier befinden sich prähistorische und antike Siedlungen wie Jericho, Tuleilat Ghassul, Tulul Abu El-Alayiq, Jabal Quruntul (der „Berg der Versuchung“) und viele weitere bedeutende Orte. Besonders der Fundplatz Qumran fand durch die Entdeckung der Schriftrollen aus den Höhlen in der Öffentlichkeit breite Beachtung.

In den vergangenen Jahrzehnten haben jordanischen Archäologen zahlreiche Denkmäler der früh byzantinischen Zeit im Zusammenhang mit der Taufstelle am östlichen Ufer des Jordan freigelegt und teilweise restauriert. Jetzt steht der gesamte archäologische Park dem Besucherverkehr zur Verfügung. Im vergangenen Jahr wurde dieser religionsgeschichtlich hervorragende Ort in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Der Vortragende macht es sich zur Aufgabe, einen breiten und anschaulichen Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand in dieser historischen Landschaft zu bieten.

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