B U C H V O R S T E L L U N G und GESPRÄCH Marc Braverman– DIE MAUER ÜBERWINDEN Ein prophetisches Plädoyer für Israel und Palästina

Zu Gast in der Gemeinde St. Severin:

B U C H V O R S T E L L U N G  und  GESPRÄCH

Marc Braverman– Die Mauer überwinden

Ein prophetisches Plädoyer für Israel und Palästina

ORT:    Gemeindesaal an St. Maternus,  Alteburger Str. 74, 50678 Köln

ZEIT:             Di, 23.Januar 2018, 19:00 Uhr

 

Bravermans erstes Buch trägt den Titel „Verhängnisvolle Scham:  Israels Politik und das Schweigen der Christen“. Die Botschaft des Buches sowohl für Juden und Christen ist deutlich: Es ist nicht antisemitisch, sich um Gerechtigkeit für die Palästinenser zu bemühen.

In Die Mauer überwinden beschreibt er sein Ringen mit der zionistischen Ideologie, nachdem er Palästinenser persönlich kennen-gelernt hat. Es kommen Stimmen von Kirchenleuten, Theologen und Aktivisten u.a. aus Israel und Palästina zu Wort, vor allem die palästinensischen Christen. Ihr gewaltfreier Kampf wird historisch und theologisch in den Blick genommen. Die Parallelen, die in mehreren Kapiteln zwischen dem Palästina der Zeit Jesu und heute gezogen werden, sind verblüffend. Sie erinnern an den Kontext und die Botschaft von Jesu Leben und vermitteln die starke Hoffnung, dass die Kirche ihren Ursprung im Widerstand gegen Tyrannei wiederentdeckt und in Anspruch nimmt.

Moderation:        Manfred Kock, Präses a.D.

Übersetzer:        Christian Kercher

Der Autor: Mark Braverman, geboren 1948 in den USA als Sohn jüdischer Eltern, arbeitete als Psychologe und Traumatherapeut und ist heute international als Autor und Friedensaktivist für Israel/Palästina bekannt. Sein zweites Buch aus dem Jahre 2013, das heute hier in Übersetzung vorgestellt wird, fand ein breites Echo. Hier einige Stimmen:

Pfr. Manfred Kock: „Ein notwendiges Buch, das gerade uns Deutschen in Bezug auf Israel und Palästina Orientierung stiftet und uns zum Engagement ermutigt.“ (Ehem. Ratsvorsitzender der Ev. Kirche in Deutschland)

Pfr. Dr. Mitri Raheb: „Ein starkes prophetisches Zeugnis eines leidenschaftlich engagierten jüdischen Amerikaners.“ (Palästinensischer Befreiungstheologe)

Veranstalter sind das  Cafe Palestine Colonia                                                                 http://www.cafepalestinecolonia.worpress.com

und der  Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem  http://www.koeln-bethlehem.de

 

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Palästina im Jahr 2018: Vertreibung, Krieg, Besatzung – und nur leere Versprechungen

70Jahre_Logo In diesem Jahr jährt sich zum 70. Mal der Beginn dessen, was die Palästinenser al-nakba (Katastrophe) nennen: Die systematische Vertreibung der arabischen Bevölkerung aus Palästina nach der Staatsgrün-dung Israels in 1948.  Die Verdrängung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung von deren Territorium sowie die Aneignung ihrer Boden- und Wasserressourcen wird bis zum heutigen Tage von Israel fortgesetzt.  Obwohl völkerrechtswidrig, wurde und wird der Bau israelischer Siedlungen im West-Jordanland und in Ost-Jerusalem seitdem konsequent weiterverfolgt  –  auf Land also, das selbst nach dem UN-Teilungsplan von 1947 den Palästinensern zusteht.

 Café Palestine Colonia nimmt den 70-jährigen Jahrestag der Nakba zum Anlass, in 2018 mit einer Reihe von Veranstaltungen über dieses Thema zu informieren und unseren Gästen die Möglichkeit zu geben, darüber zu diskutieren. Wir beginnen

am 21. Januar 2018, 12.00 -15.00 Uhr

NEU: Jetzt im  Quäker Nachbarschaftshaus,  Kreutzerstraße 5-9  in  Köln-Ehrenfeld.

Zusammen mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem laden wir ein zu einer Lesung mit anschließender Diskussion

Palästina im Jahr 2018: 

Vertreibung, Krieg, Besatzung –  und nur leere Versprechungen

Annette Groth, bis 2017 Menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen, stellen die Bücher vor, die sie beide jeweilig im Herbst 2017 herausgegeben haben.

  1. Groth, N. Paech, R. Falk (Hg.). 2017. Palästina – Vertreibung, Krieg und Besatzung. Wie der Konflikt die Demokratie untergräbt. Köln: PapyRossa
  2. Edlinger (Hg.). 2017. Palästina – Hundert Jahre leere Versprechungen. Geschichte eines Weltkonflikts. Wien: Promedia

Es wird, wie immer, ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästi-nensisches Kunsthandwerk kaufen.

Der Eintritt ist frei, Spenden jedoch sehr willkommen.

Das Café Palestine Colonia wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr und freut sich auf Ihren Besuch!

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Haus zerstört – Identität verloren

Israeli bulldozers level Palestinian homes in Negev

Israeli bulldozers, backed by regime troops, destroying Palestinian homes (file photo)

Israel setzt in den besetzten palästinensischen Gebieten eine Planungs- und Baupolitik durch, die internationale Menschenrechtsgesetzgebung und internationales Völkerrecht verletzt. Die Zerstörung von palästinensischen Häusern, Wasserzisternen und anderen Gebäuden und privaten Eigentums, sind die Grundlagen dieser Politik. Das ICADH widersetzt sich den Hauszerstörungen durch den israelischen Staat, weil sie gegen die grundlegenden Menschenrechte der Palästinenser verstoßen

Artikel 53 der Vierten Genfer Konvention verbietet die Zerstörung von Eigentum ohne militärische Notwendigkeit

Café Palestine Colonia und der Krippenkreis an St. Maternus laden ein

am Sonntag 19.11.2017, 15:00 Uhr zum Vortrag

von Jeff Halper (amerikanisch-israelischer Friedensaktivist)

im Pfarrsaal zu St. Maternus, Alteburger Str. 74, 50678 Köln

Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörung ICAHD beobachtet und registriert genau diese Vorgänge überall in Palästina. Selbst im innerstädtischen Raum, besonders Jerusalem oder Hebron, wird Wohnraum zerstört oder okkupiert, Nachbarschaft auseinandergerissen und werden alteingesessene Menschen entrechtet und vertrieben. Die Methoden sind unwürdig und menschenverachtend und somit völkerrechtswidrig.

Jeff Halper berichtet über die Politik der Hauszerstörungen – ca. 48.700 Häuser in den besetzten Gebieten seit 1967. Um zu verdeutlichen, was Besatzung heißt, was Israels Ziele sind und auch die menschlichen Kosten der Besatzung, führt er die Zuhörer durch die sechs Zerstörungen des Hauses einer einzelnen Familie und zeigt, wie israelische und palästinensische Aktivisten sich dem widersetzen.Jeff 6

Jeff Halper (* 1946 in Minnesota) ist ein amerikanisch-israelischer Friedens-aktivist und Autor. Er arbeitete als Professor für Anthropologie an den Universitäten von Haifa und Beerscheba. 1997 war er Mitbegründer des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD). Er ist einer der Hauptorganisatoren der Initiative Free Gaza und Mitglied des Gründungskomitees des Russell-Tribunals zu Palästina. 2009 erhielt er zusammen mit Luís Flávio Cappio den „Kant-Weltbürgerpreis“ der Freiburger Kantstiftung für sein „mutiges Eintreten für politisch und sozial marginalisierte Bevölkerungsgruppen“.

Solidaritätsbeitag 8,00 € – für ICAHD

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung

Wir danken ganz besonders dem mitwirkenden
Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem

 

 

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Café Palestine Colonia lädt ein zu einem Vortrag von Dr. Stephan Milich, Universität Köln:

Darwish fertig.jpg

„Palästinensische Befreiungspoesie:
Widerstand, Menschlichkeit und Befreiung
im Werk von

 

Mahmud Darwish und Ghassan Zaqtan

am Sonntag, 15. Oktober 2017

12.00-15.00 Uhr

im Allerweltshaus Köln,

Körnerstraße 77, 50823 Köln

Stephan Milich ist Arabist, der aktuell an der Universität Köln als Akademischer Rat lehrt und forscht. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist seit seinem Studium in Freiburg und Kairo die moderne arabische Literatur und Dichtung, so wurde er auch an der Universität Freiburg mit seiner Dissertation Poetik der Fremdheit: Palästinensische und irakische Lyrik des Exils in Islamwissenschaft promoviert.

Stephan Milich hat eine Reihe von Übersetzungen zeitgenössischer arabischer Lyrik ins Deutsche veröffentlicht und moderiert Lesungen von/mit (nicht nur) arabischen Autoren.

Es wird wie immer ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk kaufen.

Solidaritätsbeitrag 5 €

Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch!

 

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50 Jahre israelische Besatzung und kein Ende in Sicht!Was macht die Besatzung mit den Menschen in Palästina?

Café Palestine Colonia wird 5 Jahre alt!

Wir laden Sie/Euch ein, das mit uns zu feiern:

Am 18. Juni 2017, 12.00-15.00 Uhr,

im Allerweltshaus in der Körnerstraße 77, 50823 Köln.Eingeladen haben wir für diesen Tag auchdie Kölner Autorin Hildegard Meier mit ihrem Vortrag

50 Jahre israelische Besatzung und kein Ende in Sicht!

Was macht die Besatzung mit den Menschen in Palästina?

 Die Palästinenser leiden seit nunmehr 50 Jahren unter der völkerrechtswidrigen israeli-schen Besatzung ihres Landes. Die zerstörerische Gewalt dieser Besatzung gegen das palästinensische Volk nimmt nicht ab, sondern ist weiter in vollem Gange: Immer mehr von Israel gezogene Mauern, Checkpoints und illegale Settlements zerteilen Palästina.

„Das Leben ist katastrophal und die Welt schweigt…“

Die Autorin, Schauspielerin und Sprecherin Hildegard Meier lebte Anfang 2017 für zwei MonOLYMPUS DIGITAL CAMERAate in Palästina. Während dieser Zeit begleitete sie dort mehrere Menschenrechts-gruppen, so z. B. auch das Israelische Komitee gegen Häuserzerstörungen (ICAHD). Sie sprach mit Menschen in Organisationen, in Behörden und auf der Straße über die Auswirkungen der israelischen Besatzung auf ihr Leben und ihren Alltag.

Im Anschluss an die sicherlich lebhafte Diskussion erwartet Sie/ Euch eine musikalische Überraschung und wie immer gibt es auch ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten. Unseren Büchertisch haben wir um weitere interessante Literatur zum Thema Palästina ergänzt und natürlich verkaufen auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk (wir haben neue Stickereien aus dem Flüchtlingscamp Shatila in Beirut mitgebracht!).

Der Eintritt ist frei  –  nichtsdestoweniger sind Spenden sehr willkommen.

Wir freuen uns auf Euren/ Ihren Besuch!

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Projekt AMAL Hilfe für syrischer Flüchtlingsfrauen im Libanon

Regenbogen Projekt AMAL

Café Palestine Colonia lädt ein

am Sonntag, den 21. Mai 2017

12.00-15-00 Uhr

Im Allerweltshaus, Körnerstraße 77, 50823 Köln

zu einem Reisebericht über den

 Besuch bei den syrischen Flüchtlingen im libanesischen

Projekt AMAL

Bei dem Benefizkonzert am 18.12.2016 haben wir 1250€ Spenden zugunsten syrischer Flüchtlingsfrauen im Libanon sammeln können.

Suraya Hoffmann und Gabriele Fürstenberg sind in den Libanon gereist und dort Hygieneartikel für syrische Flüchtlingsfrauen verteilt.

Die beiden Frauen werden von ihrer Reise zu den Flüchtlingscamps berichten und erzählen, wie sie das gespendete Geld verwendet haben.

Palästinensische und deutsche Spezialitäten werden gereicht. Ein Büchertisch und Kunsthandwerk, werden ausgestellt. Neue Stickereien sind angekommen!

Eintritt frei Spenden sind willkommen.

Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch.

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Lesung & Diskussion mit Susan Abulhawa

Quelle: Lesung & Diskussion mit Susan Abulhawa

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Lesung & Diskussion mit Susan Abulhawa

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„Während die Welt schlief“

&
„Als die Sonne im Meer verschwand“

Die in den USA lebende palästinensisch-amerikanische Autorin und Polit-Aktivistin Susan Abulhawa, Tochter eines paläs­ti­nen­sischen Paares, das 1967 aus Ost-Jerusalem vertrieben wurde, ist eine der wenigen Autorinnen, der es gelungen ist mit ihren Büchern über das Schicksal der Palästinenser weltweit in die Bestseller-Listen vorzudringen. Ihr bekanntestes Buch, „Während die Welt schlief“ (engl. „Mornings in Jenin“, 2010), in dem sich die Geschichte Palästinas in der Geschichte einer palästinensischen Familie in Jenin widerspiegelt, wurde in fast dreißig Sprachen übersetzt.

Ihr letzter Roman, „Als die Sonne im Meer verschwand“ (2015), spielt im Flüchtlingslager Nusseirat in Gaza, und setzt die Thematik von Heimatlosigkeit, von Krieg, Frieden und Hoffnung voller Poesie fort.

Susan Abulhawa wird aus ihren Romanen in Englisch lesen. Die Schauspielerin und Sprecherin Soraya Sala trägt einige Passagen aus der deutschen Übersetzung vor.

Im Anschluss ist Zeit für eine Diskussion über Abulhawas Bücher und über ihre Projekte für Kinder und Jugendliche in Palästina.

12. Mai 2017

Einlass:18.00 Uhr

Kartäuserkirche – Evangelische Gemeinde Köln
Kartäusergasse 7, 50678 Köln

Eintritt: 7€

Veranstalter: Café Palestine Colonia &Café Palestine Bonn.

logo                    BonnCafé Palestine Bonn
 

 

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„ICH WERDE NICHT HASSEN“

Café Palestine Colonia und der Krippenkreis an St. Maternus laden ein

am Sonntag 23.04.2017, 16:30 Uhr zur Theateraufführung

im Pfarrsaal zu St. Maternus, Alteburger Str. 74, 50678 KölnMichael 2

„ICH WERDE NICHT HASSEN“
von Izzeldin Abuelaish

Für die Bühne bearbeitet von Silvia Armbruster und Ernst Konarek

Regie: Ali Jalaly (Kölner Ehrentheaterpreisträger 2016)

Michael Morgenster

Bühne: Peter Mit: Busmann

„Kulturtipp!“ Funkhaus Europa

„Nach minutenlangem Schweigen tosender Applaus „Kölnische Rundschau

„Ein packendes Stück Gegenwart aus dem Gaza-Streifen“

DFG-VK Gruppe Köln

ICH WERDE NICHT HASSEN ist die Geschichte von Dr. med. Abuelaish,
einem palästinensischen Gynäkologen und Fruchtbarkeitsexperten. Er erzählt vom Alltag
in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und vom tödlichen Anschlag an seinen drei Töchtern.

Er hätte allen Grund Israel zu hassen, stattdessen kämpft er weiter für Verständigung und Versöhnung mit Israel:

„Hass macht blind und führt zu irrationalem Denken und Verhalten. Frieden ist Menschlichkeit. Frieden bedeutet Respekt. Frieden ist ein offener Dialog. Heute notwendige denn je.“

Dauer: ca. 75 Minuten (ohne Pause)

Eintritt: 13 Euro, ermäßigt 10 Euro

 

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