70 Jahre Nakba – und trotzdem lieben wir das Leben!

Café Palestine Colonia lädt ein zu Musik und Tanz aus Palästina

 Sonntag 15. Juli 2018, 13.00 -16.00 Uhr

                   Quäker Nachbarschaftshaus, Kreutzerstraße 5-9 in Köln-Ehrenfeld.

                                 mit dem Sänger und Oud-Spieler Bishara Deeb (Nazareth)

dem Pianisten Dr. Fadi Deeb (Haifa)

sowie dem Musiker und Tänzer Muhammad Tamim (Yarmuk, heute Bochum)

 

Musik ist wohl immer eine der Ausdrucksformen von Emotion – Freude, Trauer, Lebenslust, Sehnsucht, Melancholie – und die Menschen jeder geographischen Region wie auch jeder Zeit haben dafür ihre eigenen Musiktraditionen ent-wickelt mit jeweils spezifischen Tonsystemen, Rhythmikstrukturen und Instrumenten. Insbesondere die Länder des Orients kennen bis heute viele Anlässe im privaten (und dies deutlich mehr als in westlichen Ländern!) wie im öffentlichen Raum, in denen ihre Musik von den Instrumentalisten/ Sängern/ Tänzern/ Zuhörern aktiv gelebt und miterlebt wird, sowohl die traditionelle klassische wie die folkloristische sowie deren moderne Weiterentwicklungen.

Wie alle Länder des Maghreb und des Mashreq hat auch Palästina im Laufe der Jahrhunderte seine eigene musikalische ‚Sprache‘ entwickelt. Ihrerseits wieder spezifisch lokal ausdifferenziert, so, wie wir es z. B. auch von den unterschiedlichen palästinensischen Stickerei-Mustern kennen, wurde diese in den letzten Jahrzehnten deutlich beeinflusst von der spezifischen Lebenssituation der Palästinenser im Land selbst wie in ihrer weltweiten Diaspora.

Bishara Deeb (* 1959 in Nazareth) singt und spielt nicht nur von Kindheit an Bisharatraditionelle palästinensische Lieder, er ist auch Instrumentenbauer, spezialisiert auf die Herstellung der Oud, der Kurzhals-Laute aus dem Vorderen Orient, auf der er natürlich auch meisterhaft zu spielen weiß. Besonders bekannt wurde er mit seinen von ihm komponierten Hochzeitsliedern aus Nazareth ( auf CD erhältlich: „al-Nasrawīyya“).

Fadi DeebSein Sohn, der Pianist Dr. Fadi Deeb (* 1985 in Nazareth), wohnt heute in Haifa.  Sein Musikstudium absolvierte er in Tel Aviv und den USA.  2017 hat er eine CD mit herausgegeben, „Piano Music of Palestinian Composers“ mit Klaviermusik von acht zeitgenössischen palästinensischen Komponisten, die Fadi Deeb darauf einfühlsam und kenntnisreich interpretiert. „Ob man in Europa lebt, in der Westbank [, in Gaza] oder innerhalb Israels – die palästinensische Identität befindet sich auf jeden Fall in der Musik,“ sagt er.

Muhammad Tamim (* 1986 im heute fast völlig zerstörten Palästinenserlager YarmoukTamim in Damaskus, lebt seit drei Jahren in Bochum) ist uns im Café Palestine Colonia seit langem als Musiker und Tänzer bekannt.

Alle drei werden uns ein bisschen die palästinensische Musik näherzubringen versuchen – und wer weiß, vielleicht endet der Nachmittag mit einer von uns allen gemeinsam getanzten Dabke … 😊.

Wie immer muss auch niemand hungrig nach Hause gehen: Wir werden ein palästinensisches Büffet sowie selbstge-backene Kuchen und natürlich auch kalte und warme Getränke anbieten. Außerdem können Sie/ könnt Ihr palästinensisches Kunsthandwerk, Bücher über Palästina und CDs kaufen.

Eintritt: 10 €uro, der Erlös kommt dem Sozialprojekt ‚Haus der Gnade‘ in Haifa zugute.

Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren/ auf Euren Besuch!

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Jerusalem, Jeruschalajim, al-Quds

Terminverschiebung!!!

Café Palestine Colonia lädt ein zu einem Vortrag der Politik- und Filmwissenschaftlerin Irit Neidhardt:Jeruschaleim

Jerusalem, Jeruschalajim, al-Quds – Über die Wahrnehmung und Verankerung von Palästinabildern im europäischen Bewusstsein

Sonntag 24. Juni 2018, 12.00 -15.00 Uhr!!

Quäker Nachbarschaftshaus, Kreutzerstraße 5-9 in Köln-Ehrenfeld.

Von Jerusalem haben alle ein Bild, sei es fotografisch, filmisch, politisch oder eine ganz private Erinnerung. Wenn die Stadt, oder generell auch Palästina, Israel oder das Heilige Land, zur Sprache kommen, verläuft die Debatte meist emotionaler als Gespräche über andere Länder, sei es im Privaten oder in der internationalen Politik. Woher rührt der persönliche Bezug? Was macht diese Stadt so außerordentlich?

Der Vortrag zeigt anhand von Fotografien und Filmen, die hauptsächlich vor der Nakba entstanden sind, wer Palästina wie dargestellt hat. Es geht um christlich-religiöse Fotografie ebenso wie um britisch-koloniale und zionistische Filme sowie palästinensische Alltags- und Pressefotografie. Irit Neidhardt zeigt die enorme Bandbreite der Interessen hinter den fotografischen und filmischen Bildern auf und erläutert die politischen und ökonomischen Bedingungen für ihre Herstellung und Verbreitung. Anhand der Bildpolitik werden Machtverhältnisse, Besitz und Inbesitznahme, Verdrängung, Vertreibung und Verleugnung im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar.

Irit Neidhardt (* 1969), die einige Jahre im Nahen Osten lebte, ist Autorin zahlreicher Artikel zum Thema Kino und Nahost. Sie betreibt eine Verleih- und Vertriebsfirma für Filme aus dem Nahen und Mittleren Osten.

Es werden, wie gewohnt, ein palästinensisches warmes Gericht sowie selbstgebackene Kuchen und natürlich auch warme und kalte Getränke angeboten. Auf unserem Büchertisch gibt es wieder einige neue Titel und Sie können palästinensisches Kunsthandwerk kaufen (es sind wieder neue Waren angekommen!).

Solidaritätsbeitrag: 5 €

Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren/ auf Euren Besuch!

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„Roadmap to Apartheid“

 

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Café Palestine Colonia lädt ein zu einem Dokumentarfilm

„Roadmap to Apartheid“

Dokumentarfilm – Frankreich 2012. Regie: Ana Nogueira & Eron Davidson, 94 min.

(In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln)

Sonntag 15. April 2018 12.00 -15.00 Uhr

NEU:  Jetzt im Quäker Nachbarschaftshaus, Kreutzerstraße 5-9 in Köln-Ehrenfeld.

Roadmap to Apartheid ist sowohl ein historisches Dokument über Aufstieg und Fall der Apartheid in Süd-afrika, dem System der Rassentrennung und Diskriminierung, das 1994 mit der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten Nelson Mandela offiziell endete, wie gleichzeitig auch ein Film darüber, warum viele Palästinenser*innen das Gefühl haben, heute in einem ganz ähnlichen System von Apartheid zu leben  –  eine Einschätzung, der sich inzwischen immer mehr Menschen auf der ganzen Welt anschließen.

Die Apartheid-Analogie ist zwar nicht perfekt, aber sie ist ein nützlicher Rahmen, um über die komplexen aktuellen Probleme aufzuklären, mit denen Israelis und Palästinenser*innen konfrontiert sind. Die Journa-listen und Filmemacher Ana Nogueira (Südafrika) und Eron Davidson (Israel) stellen Archivmaterial und Interviews mit Südafrikanern neben Filmmaterial, das das Leben der Palästinenser*innen in Israel, im West-jordanland und im Gazastreifen zeigt und die vielen ähnlichen Gesetze und Werkzeuge miteinander ver-gleicht, die von Südafrika bis 1994 angewendet wurden und von Israel bis heute in gleicher Absicht benutzt werden.

Der Film gewann mehrere Auszeichnungen, u. a. als bester Dokumentarfilm auf dem Garden State Film Festival.

Es wird, wie immer bei unseren Veranstaltungen, ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch palästinensisches Kunsthandwerk kaufen (es sind wieder neue Stickereien angekommen!).

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren/ auf Euren Besuch! https://cafepalestinecolonia.wordpress.com

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Flucht, Vertreibung und Exil

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Café Palestine Colonia nimmt den 70-jährigen Jahrestag der Nakba zum Anlass, in 2018 mit einer Reihe von Veranstaltungen über dieses Thema zu informieren und unseren Gästen die Möglichkeit zu geben, darüber zu diskutieren.

 Wir laden ein am 18. März 2018, 12.00 – 15.00 Uhr,

NEU: Jetzt ins  Quäker Nachbarschaftshaus,  Kreutzerstraße 5-9 in Köln-Ehrenfeld

zu einer Veranstaltung über

Flucht, Vertreibung und Exil  –

interpretiert durch Literatur, Musik und Tanz:

Mit der Schauspielerin Soraya Sala aus Wuppertal,

musikalisch begleitet von Krzys Burdzy

sowie dem

palästinensischen Musiker und Tänzer Muhammad Tamim

Wir werden, wie immer, ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten für Sie vorbereiten. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk kaufen.

Der Eintritt ist frei, Spenden jedoch sehr willkommen.

Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch!

 

 

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B U C H V O R S T E L L U N G und GESPRÄCH Marc Braverman– DIE MAUER ÜBERWINDEN Ein prophetisches Plädoyer für Israel und Palästina

Zu Gast in der Gemeinde St. Severin:

B U C H V O R S T E L L U N G  und  GESPRÄCH

Marc Braverman– Die Mauer überwinden

Ein prophetisches Plädoyer für Israel und Palästina

ORT:    Gemeindesaal an St. Maternus,  Alteburger Str. 74, 50678 Köln

ZEIT:             Di, 23.Januar 2018, 19:00 Uhr

 

Bravermans erstes Buch trägt den Titel „Verhängnisvolle Scham:  Israels Politik und das Schweigen der Christen“. Die Botschaft des Buches sowohl für Juden und Christen ist deutlich: Es ist nicht antisemitisch, sich um Gerechtigkeit für die Palästinenser zu bemühen.

In Die Mauer überwinden beschreibt er sein Ringen mit der zionistischen Ideologie, nachdem er Palästinenser persönlich kennen-gelernt hat. Es kommen Stimmen von Kirchenleuten, Theologen und Aktivisten u.a. aus Israel und Palästina zu Wort, vor allem die palästinensischen Christen. Ihr gewaltfreier Kampf wird historisch und theologisch in den Blick genommen. Die Parallelen, die in mehreren Kapiteln zwischen dem Palästina der Zeit Jesu und heute gezogen werden, sind verblüffend. Sie erinnern an den Kontext und die Botschaft von Jesu Leben und vermitteln die starke Hoffnung, dass die Kirche ihren Ursprung im Widerstand gegen Tyrannei wiederentdeckt und in Anspruch nimmt.

Moderation:        Manfred Kock, Präses a.D.

Übersetzer:        Christian Kercher

Der Autor: Mark Braverman, geboren 1948 in den USA als Sohn jüdischer Eltern, arbeitete als Psychologe und Traumatherapeut und ist heute international als Autor und Friedensaktivist für Israel/Palästina bekannt. Sein zweites Buch aus dem Jahre 2013, das heute hier in Übersetzung vorgestellt wird, fand ein breites Echo. Hier einige Stimmen:

Pfr. Manfred Kock: „Ein notwendiges Buch, das gerade uns Deutschen in Bezug auf Israel und Palästina Orientierung stiftet und uns zum Engagement ermutigt.“ (Ehem. Ratsvorsitzender der Ev. Kirche in Deutschland)

Pfr. Dr. Mitri Raheb: „Ein starkes prophetisches Zeugnis eines leidenschaftlich engagierten jüdischen Amerikaners.“ (Palästinensischer Befreiungstheologe)

Veranstalter sind das  Cafe Palestine Colonia                                                                 http://www.cafepalestinecolonia.worpress.com

und der  Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem  http://www.koeln-bethlehem.de

 

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Palästina im Jahr 2018: Vertreibung, Krieg, Besatzung – und nur leere Versprechungen

70Jahre_Logo In diesem Jahr jährt sich zum 70. Mal der Beginn dessen, was die Palästinenser al-nakba (Katastrophe) nennen: Die systematische Vertreibung der arabischen Bevölkerung aus Palästina nach der Staatsgrün-dung Israels in 1948.  Die Verdrängung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung von deren Territorium sowie die Aneignung ihrer Boden- und Wasserressourcen wird bis zum heutigen Tage von Israel fortgesetzt.  Obwohl völkerrechtswidrig, wurde und wird der Bau israelischer Siedlungen im West-Jordanland und in Ost-Jerusalem seitdem konsequent weiterverfolgt  –  auf Land also, das selbst nach dem UN-Teilungsplan von 1947 den Palästinensern zusteht.

 Café Palestine Colonia nimmt den 70-jährigen Jahrestag der Nakba zum Anlass, in 2018 mit einer Reihe von Veranstaltungen über dieses Thema zu informieren und unseren Gästen die Möglichkeit zu geben, darüber zu diskutieren. Wir beginnen

am 21. Januar 2018, 12.00 -15.00 Uhr

NEU: Jetzt im  Quäker Nachbarschaftshaus,  Kreutzerstraße 5-9  in  Köln-Ehrenfeld.

Zusammen mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem laden wir ein zu einer Lesung mit anschließender Diskussion

Palästina im Jahr 2018: 

Vertreibung, Krieg, Besatzung –  und nur leere Versprechungen

Annette Groth, bis 2017 Menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen, stellen die Bücher vor, die sie beide jeweilig im Herbst 2017 herausgegeben haben.

  1. Groth, N. Paech, R. Falk (Hg.). 2017. Palästina – Vertreibung, Krieg und Besatzung. Wie der Konflikt die Demokratie untergräbt. Köln: PapyRossa
  2. Edlinger (Hg.). 2017. Palästina – Hundert Jahre leere Versprechungen. Geschichte eines Weltkonflikts. Wien: Promedia

Es wird, wie immer, ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästi-nensisches Kunsthandwerk kaufen.

Der Eintritt ist frei, Spenden jedoch sehr willkommen.

Das Café Palestine Colonia wünscht Ihnen ein gutes Neues Jahr und freut sich auf Ihren Besuch!

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Haus zerstört – Identität verloren

Israeli bulldozers level Palestinian homes in Negev

Israeli bulldozers, backed by regime troops, destroying Palestinian homes (file photo)

Israel setzt in den besetzten palästinensischen Gebieten eine Planungs- und Baupolitik durch, die internationale Menschenrechtsgesetzgebung und internationales Völkerrecht verletzt. Die Zerstörung von palästinensischen Häusern, Wasserzisternen und anderen Gebäuden und privaten Eigentums, sind die Grundlagen dieser Politik. Das ICADH widersetzt sich den Hauszerstörungen durch den israelischen Staat, weil sie gegen die grundlegenden Menschenrechte der Palästinenser verstoßen

Artikel 53 der Vierten Genfer Konvention verbietet die Zerstörung von Eigentum ohne militärische Notwendigkeit

Café Palestine Colonia und der Krippenkreis an St. Maternus laden ein

am Sonntag 19.11.2017, 15:00 Uhr zum Vortrag

von Jeff Halper (amerikanisch-israelischer Friedensaktivist)

im Pfarrsaal zu St. Maternus, Alteburger Str. 74, 50678 Köln

Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörung ICAHD beobachtet und registriert genau diese Vorgänge überall in Palästina. Selbst im innerstädtischen Raum, besonders Jerusalem oder Hebron, wird Wohnraum zerstört oder okkupiert, Nachbarschaft auseinandergerissen und werden alteingesessene Menschen entrechtet und vertrieben. Die Methoden sind unwürdig und menschenverachtend und somit völkerrechtswidrig.

Jeff Halper berichtet über die Politik der Hauszerstörungen – ca. 48.700 Häuser in den besetzten Gebieten seit 1967. Um zu verdeutlichen, was Besatzung heißt, was Israels Ziele sind und auch die menschlichen Kosten der Besatzung, führt er die Zuhörer durch die sechs Zerstörungen des Hauses einer einzelnen Familie und zeigt, wie israelische und palästinensische Aktivisten sich dem widersetzen.Jeff 6

Jeff Halper (* 1946 in Minnesota) ist ein amerikanisch-israelischer Friedens-aktivist und Autor. Er arbeitete als Professor für Anthropologie an den Universitäten von Haifa und Beerscheba. 1997 war er Mitbegründer des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD). Er ist einer der Hauptorganisatoren der Initiative Free Gaza und Mitglied des Gründungskomitees des Russell-Tribunals zu Palästina. 2009 erhielt er zusammen mit Luís Flávio Cappio den „Kant-Weltbürgerpreis“ der Freiburger Kantstiftung für sein „mutiges Eintreten für politisch und sozial marginalisierte Bevölkerungsgruppen“.

Solidaritätsbeitag 8,00 € – für ICAHD

Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung

Wir danken ganz besonders dem mitwirkenden
Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem

 

 

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Café Palestine Colonia lädt ein zu einem Vortrag von Dr. Stephan Milich, Universität Köln:

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„Palästinensische Befreiungspoesie:
Widerstand, Menschlichkeit und Befreiung
im Werk von

 

Mahmud Darwish und Ghassan Zaqtan

am Sonntag, 15. Oktober 2017

12.00-15.00 Uhr

im Allerweltshaus Köln,

Körnerstraße 77, 50823 Köln

Stephan Milich ist Arabist, der aktuell an der Universität Köln als Akademischer Rat lehrt und forscht. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist seit seinem Studium in Freiburg und Kairo die moderne arabische Literatur und Dichtung, so wurde er auch an der Universität Freiburg mit seiner Dissertation Poetik der Fremdheit: Palästinensische und irakische Lyrik des Exils in Islamwissenschaft promoviert.

Stephan Milich hat eine Reihe von Übersetzungen zeitgenössischer arabischer Lyrik ins Deutsche veröffentlicht und moderiert Lesungen von/mit (nicht nur) arabischen Autoren.

Es wird wie immer ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk kaufen.

Solidaritätsbeitrag 5 €

Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch!

 

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50 Jahre israelische Besatzung und kein Ende in Sicht!Was macht die Besatzung mit den Menschen in Palästina?

Café Palestine Colonia wird 5 Jahre alt!

Wir laden Sie/Euch ein, das mit uns zu feiern:

Am 18. Juni 2017, 12.00-15.00 Uhr,

im Allerweltshaus in der Körnerstraße 77, 50823 Köln.Eingeladen haben wir für diesen Tag auchdie Kölner Autorin Hildegard Meier mit ihrem Vortrag

50 Jahre israelische Besatzung und kein Ende in Sicht!

Was macht die Besatzung mit den Menschen in Palästina?

 Die Palästinenser leiden seit nunmehr 50 Jahren unter der völkerrechtswidrigen israeli-schen Besatzung ihres Landes. Die zerstörerische Gewalt dieser Besatzung gegen das palästinensische Volk nimmt nicht ab, sondern ist weiter in vollem Gange: Immer mehr von Israel gezogene Mauern, Checkpoints und illegale Settlements zerteilen Palästina.

„Das Leben ist katastrophal und die Welt schweigt…“

Die Autorin, Schauspielerin und Sprecherin Hildegard Meier lebte Anfang 2017 für zwei MonOLYMPUS DIGITAL CAMERAate in Palästina. Während dieser Zeit begleitete sie dort mehrere Menschenrechts-gruppen, so z. B. auch das Israelische Komitee gegen Häuserzerstörungen (ICAHD). Sie sprach mit Menschen in Organisationen, in Behörden und auf der Straße über die Auswirkungen der israelischen Besatzung auf ihr Leben und ihren Alltag.

Im Anschluss an die sicherlich lebhafte Diskussion erwartet Sie/ Euch eine musikalische Überraschung und wie immer gibt es auch ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten. Unseren Büchertisch haben wir um weitere interessante Literatur zum Thema Palästina ergänzt und natürlich verkaufen auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk (wir haben neue Stickereien aus dem Flüchtlingscamp Shatila in Beirut mitgebracht!).

Der Eintritt ist frei  –  nichtsdestoweniger sind Spenden sehr willkommen.

Wir freuen uns auf Euren/ Ihren Besuch!

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Projekt AMAL Hilfe für syrischer Flüchtlingsfrauen im Libanon

Regenbogen Projekt AMAL

Café Palestine Colonia lädt ein

am Sonntag, den 21. Mai 2017

12.00-15-00 Uhr

Im Allerweltshaus, Körnerstraße 77, 50823 Köln

zu einem Reisebericht über den

 Besuch bei den syrischen Flüchtlingen im libanesischen

Projekt AMAL

Bei dem Benefizkonzert am 18.12.2016 haben wir 1250€ Spenden zugunsten syrischer Flüchtlingsfrauen im Libanon sammeln können.

Suraya Hoffmann und Gabriele Fürstenberg sind in den Libanon gereist und dort Hygieneartikel für syrische Flüchtlingsfrauen verteilt.

Die beiden Frauen werden von ihrer Reise zu den Flüchtlingscamps berichten und erzählen, wie sie das gespendete Geld verwendet haben.

Palästinensische und deutsche Spezialitäten werden gereicht. Ein Büchertisch und Kunsthandwerk, werden ausgestellt. Neue Stickereien sind angekommen!

Eintritt frei Spenden sind willkommen.

Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch.

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